Erklärung der CDU Gevelsberg zum Presseartikel der Westfalenpost vom 07.12.2013

Der Vorstand der CDU Gevelsberg hat mit großem Unverständnis auf den o.g. Presseartikel nebst Kommentar von Klaus Bröking (SPD-Mitglied) reagiert. Es brodelt nicht in der CDU Gevelsberg und es rumort auch nicht. Lediglich Sebastian Scheer, der als CDU Mitglied seit Jahren federführender Mitinitiator von Streitigkeiten war, hat hier dankendes Gehör bei der rot agierenden Presse in Person des für Gevelsberg zuständigen Redakteurs Klaus Bröking gefunden.

Herr Scheer hat immer seine zweifelhaften Vorsitzpositionen bei der CDA (5 Mitglieder) und der Jungen Union als Werkzeug verstanden, sich Gehör zu verschaffen. Präsenzen oder eine Beteiligung am politischen Alltag konnte man nur sehr selten feststellen. Als JU Vorsitzender ließ er sich im Oktober diesen Jahres schnell wählen, um anschließend zu erklären er wolle nur sicher gehen, dass er auch wirklich einen Sitz im Kreistag des Ennepe-Ruhr-Kreises bekäme. Überhaupt hat er in den letzten Jahren immer wieder mit Druck versucht sich entsprechende Pöstchen zu verschaffen.                          Der Vorstand der CDU war sich immer einig, dass Scheer ein guter Zukunftspolitiker sein könne, würde er nicht immer wieder für Streit sorgen. Oft hat man ihm neue Chancen eröffnet in der Hoffnung ihn als Teamplayer zu gewinnen.

Bei allen innerparteilichen Streitigkeiten, die die Presse immer gerne aufnimmt, war er direkt oder indirekt beteiligt. Vor Jahren noch gab es eine einige sehr wenige junge CDU Mitglieder, die versucht haben zu schnell oder mit zu scharfen Maßnahmen und Argumenten Karriere zu machen. Die desaströse Kommunalwahl 2009 hatte dann Widererwarten die Auswirkung, dass insbesondere diese paar jungen Hoffnungsträger keine Mandate über die Reserveliste erhalten haben. Es gab lautstarke Rufe wie: „Die Alten müssen abtreten und den Weg frei machen“. Das führte in der Tat zu Unfrieden und immer wieder aufkeimenden Streitherden. Diese gipfelten im Rücktritt von Jürgen Vens und Doris Luszas. Für mich gab es nur zwei Möglichkeiten: Entweder mit Politik aufzuhören, oder selber dafür zu kämpfen, dass die Partei erneuert wird. Ich habe mich entschieden viele neue Mitglieder zu werben und mich für den Parteivorsitz zur Verfügung zu stellen. Seit meiner Wahl am 31.03.2011 ist viel neue Motivation und neuer Zusammenhalt in unsere Partei eingezogen. Nach und nach erkennen auch meine Kritiker, dass ich es ernst meine und als Teamplayer möglichst alle am Prozess beteilige.

Große Einigkeit herrschte auch, dass es mit Sebastian Scheer nicht mehr funktioniere. Darum hat er bei allen innerparteilichen Wahlen auch keine Mehrheiten für sich finden können. Dass er den großen Abgang über die Presse wählen würde war allen klar und von ihm angekündigt. Auch bei den altgedienten, erfahrenen Politikern in unseren Reihen gibt es zugegebener Maßen immer noch einige ganz wenige, die mit dem neuen Weg nicht einverstanden sind. Aber sie haben den Anstand und die demokratische Größe sich den neuen Mehrheiten zu fügen. Insofern hat eine ruhige und sachliche Diskussionskultur im Vorstand, in der Fraktion und in der Mitgliedschaft Einzug gehalten.

Der Vorstand hofft einstimmig und inständig, dass keine weiteren innerparteilichen Diskussionen über die Medien geführt werden. Wir gehen unseren Weg weiter auch wenn wir einer starken Gevelsberger SPD-Lobby entgegentreten, die von der Westfalenpost und der WAP stark unterstützt werden. Mit unseren vielen Experten aus allen Bereichen der Gesellschaft werden wir weiter unbeirrt unseren neuen Weg gehen, gute Ideen auch unkonventionell verbreiten und für das Wohl der Gevelsberger Bevölkerung kämpfen. Denn das ist unser Antrieb.

Gevelsberg, 10.12.2013
Wieland Rahn
Parteivorsitzender

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