LED-Chance sollte auch in Gevelsberg genutzt werden

Bis zu 65% CO²-Entlastung und Kostenersparnis, mindestens 25 Jahre Lebensdauer, insektenfreundlichere Lichtfrequenzen, geringere Wartungskosten – die Zeit der LED Straßenleuchte bricht an.
Städte wie Herford, Dormagen oder Nagold haben es in Deutschland bereits bewiesen – Investitionen in die zukunftsweisende LED Technik für Straßenbeleuchtung lohnen sich bereits jetzt.

LED wohin man sieht: Im Haushalt, im Auto, in Handys und Fernsehern. Was die Wirtschaft bereits vor einigen Jahren erkannt hat, ist den meisten Städten noch zu vage.

Doch nicht wenige Gemeinden, in vergleichbarer Größe zu Gevelsberg, haben ihre Chance genutzt und bereits einen Anteil Ihrer Straßenbeleuchtung auf LED umgestellt.
Allen voran die Stadt Nagold die eine erfolgreiche und schrittweise Modernisierung durch LED-Leuchtmittel durchgeführt hat. Dort rüstete ein Anbieter in den letzten drei Jahren über 700 Straßenleuchten mit modernen LED-Lösungen aus. Seitdem konnte die Stadt den Energieverbrauch in den sanierten Stadtteilen um rund 60 % verringern.

 

Allein durch die gesunkenen Stromkosten amortisierten sich die Investitionskosten bereits nach zwei Jahren. Auch in Sachen Klimaschutz verhält sich die LED vorbildlich: In Nagold reduzierte sie die CO2-Emission von bisher 89 t auf 33 t im Jahr.

Zwar kosten die neuen Leuchten in der Anschaffung fast 3x so viel wie alte Quecksilberdampflampen, doch sieht man am Beispiel der Stadt Herford, die im Jahr 2012 über 200 veraltete Quecksilberdampflampen gegen die neue Technik austauschte, dass es sich für Umwelt und Finanzen lohnt. Die Umbaukosten liegen je nach Schätzung zwischen 500-1100€ pro Laterne und wurden damals mit 25% Bundesmitteln vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit unterstützt.
Die Energieersparnis beläuft sich alleine durch 200 LED Leuchten auf knapp 100.000 kWh und eine Verminderung der CO²-Belastung um 1150 Tonnen bei 20 Jahren Laufzeit.
Die Vorteile der zukunftsweisenden Technik liegen auf der Hand: Durch einen geringeren Energieverbrauch, der damit einhergehenden Kosten- und CO²-Ersparnis, einer deutlich längeren Lebensdauer und die insektenfreundlicheren Lichtfrequenzen (wodurch ständige Reinigungsarbeiten entfallen) macht die LED auch bei einer städtischen Straßenbeleuchtung Sinn.
Die Kosten für den Umbau oder die Neubeschaffung sind in den genannten Kommunen meist nach wenigen Jahren bereits amortisiert – ab da heißt es: Weniger Ausgaben für Energiekosten, mehr Geld für soziale Projekte, Sanierungen, Bildung usw.

Der Handlungsbedarf für Kommunen verschärft sich zusehends, denn in 2015 tritt die Ökodesign-Richtlinie in Kraft, die sowohl die Herstellung als auch den Verkauf von veralteten HQLs verbietet. Zudem drängen steigende Stromkosten und die Aussicht auf lange, dunkle Herbst- und Winternächte zu schnellen Investitionsentscheidungen.

„Der Weg für die LED Leuchte ist geebnet – auch in Gevelsberg. Die finanziellen Mittel für einen Umbau in ganz Gevelsberg sind nicht vorhanden, das ist uns allen bewusst. Trotzdem sollten wir einen Schritt in die richtige Richtung gehen und bei neuen Projekten, wie dem Umbau der B7 oder dem Ennepe-Bogen auf die zukunftsweisende LED-Technik setzen und die Möglichkeit so enormer Kosten- und CO²-Ersparnisse nutzen.“, so Tim Pfleging, Vorstandsmitglied der CDU Gevelsberg.

Stück für Stück könnte die LED-Technik auch in Gevelsberg etabliert werden (ein Teilstück an der Alten Geer ist bereits mit einem LED Konzept ausgestattet) und schon in wenigen Jahren den Haushalt der Stadt entlasten.

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