Stadt Gevelsberg hat eine der 50 schlechtesten Internet Seiten in NRW

„Von 396 getesteten Kommunen in NRW liegt die Stadt Gevelsberg mit Ihrer Internetseite auf Platz 351 was die Bürgerfreundlichkeit anbelangt.“ so der Kreisvorsitzende der Jungen Union Ennepe-Ruhr und stellvertretende Stadtverbandsvorsitzende der CDU Gevelsberg, Nils Buchartowski.

Dies geht aus einer kürzlich veröffentlichten Studie der Landtagsfraktion der Grünen hervor. „Damit belegt Gevelsberg den vorletzten Platz im Ennepe-Ruhr-Kreis, kurz vor der viel kleineren Stadt Breckerfeld.“ so der Christdemokrat weiter. Getestet wurden die Internetseiten in den Kategorien E-Government, Open-Government, Open Data und Zusatz Kriterien. Die Studie legte besonderen Wert auf die Bewertung der Seiten nach Bürgerbeteiligung, Transparenz und Bürgerservice.

„In der Kategorie E-Government wurde geprüft, welche Verwaltungsvorgänge online – ohne einen Gang ins Rathaus – erledigt werden können. Hier liegt die Stadt Gevelsberg noch im Mittelfeld. Allerdings schneidet die Stadt bei allen anderen Kategorien dramatisch schlecht ab. In den Kategorien E-Government und Open-Government, in denen die Einbindung des Bürgers in Entscheidungsprozesse getestet wurde, erreichte die Stadt Gevelsberg Null von 13 Punkten bzw. einen von fünf Punkt. In der Kategorie Zusatz Kriterien, in welcher unter anderem die Barrierefreiheit getestet wurde erreichte die Stadt ebenfalls nur einen Punkt.“ gibt Buchartowski die Studie wieder.

„Ich glaube das Alles zeigt was für einen enormen Nachholbedarf die Stadt Gevelsberg in Sachen Transparenz und Bürgerbeteiligung hat. Die Homepage bietet jedenfalls keinerlei Möglichkeiten für den Bürger an Entscheidungsprozessen teilzunehmen. Von Ideen wie einem Bürgerhaushalt, den die Stadt Köln vorlegt und der durch uns gefordert wird ist man so noch meilenweit entfernt. In Köln können Bürger aktiv mitbestimmen wie und wofür das Geld der Stadt ausgegeben werden soll.

Auch müssen Maßnahmen zur Transparenz eingeleitet werden, so würde es dem Bürger wahrscheinlich schon helfen, wenn man die Ratssitzungen online übertragen würde. In jedem Fall muss hier viel getan werden, so kann man den Bürger nicht mitnehmen. Zudem finde ich es interessant das die schon seit langem durch die CDU bemängelte Transparenz der Informationen aus dem Rathaus, insbesondere die mangelhafte Informationspolitik auf der Internetseite der Stadt jetzt durch objektive Seite bestätigt werden.“ So Buchartowski weiter.

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